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Über mich Steckbrief: |
Mein
fliegerischer Werdegang: |
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| Wie bei so vielen anderen,
liegen auch bei mir die Wurzeln in der Modellfliegerei. Schon im zarten
Knabenalter packte mich der Virus und jede freie Minute wurde entweder im
Bastelkeller oder auf dem Modellflugplatz verbracht. Wieviele Modelle ich je gebaut habe kann ich nicht mehr nachvollziehen - es dürfte wohl eine dreistellige Zahl sein. Gebaut wurde alles, was Flügel hatte, vom Segler bis zum Kunstflugmodell. Doch mein größtes Interesse lag bei den schnellen Modellen. |
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| Wen wundert es da, dass ich mich in den
frühen 80er Jahren der noch jungen Pylonracing-Szene in Deutschland
anschloss. In dieser Modellsportart werden mit Modellflugzeugen Luftrennen ausgetragen - frei nach dem Vorbild der "Reno Airraces". Leider hielt sich mein sportlicher Erfolg in Grenzen, meine abonnierte Position war das gute Mittelfeld. Mehr Informationen zum Pylonracing gibt es auf der Internetsite von Marco Sagemüller. |
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| Während meiner Zeit als Modellflieger
habe ich viele Reportagen, Aufsätze und Testberichte in der Fachzeitschrift
Flug-
und Modelltechnik veröffentlicht. Mehrere Eigenkonstruktionen sind
als Baupläne erschienen. Ein Fachbuch für Modellfluganfänger
stammt aus meiner Feder. Trotz - oder gerade wegen - des Modellflugs war mein Interesse natürlich auch bei der "großen" Fliegerei sehr stark. Erste Versuche, selbst in die Luft zu gehen, waren aber meist nicht von Erfolg gekrönt. Auf dem Foto ist aber schon deutlich die zukünftige Richtung erkennbar - Ultraleichtflug! |
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| Mehr aus Zufall entdeckte ich am letzten
Tag meines Urlaubs 1986 in Südfrankreich ein "ULM" am Himmel
und ich machte mich mit meinem Fiat Panda auf die Verfolgung. Nach einer halsbrecherischen Fahrt hatte ich tatsächlich die Stelle erreicht, wo das Vehikel gelandet war - ein abschüssiger, steiniger Hang am Ufer des Lac St. Croix. Nach wenigen Minuten hatte ich den Piloten überredet, mich in seinem Luftgefährt mitzunehmen. Mein erster UL-Flug über den See und den Grand Canyon du Verdon waren atemberaubend. Auf der Rückfahrt nach Deutschland reifte der Gedanke, die UL-Lizenz zu erwerben. |
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| Bei meiner Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstätte stieß ich auf eine kleine Gruppe Unerschrockener in Bamberg. Und bereits im Winter 1986/87 paukten wir mit Fluglehrer Heinz alles - von Meteorologie über Luftrecht bis hin zum BZF. | ![]() |
| So, die Theorieprüfung war bestanden, aber kein Flugzeug im Stall. Aber an Ostern 1987 machte ich das Schnäppchen meines Lebens. Ein FOX II - der Vorläufer des C22 - stand zum Verkauf. Ein Jahr alt, 40h Flugzeit, super Zustand. Nach der Besichtigung und einem Probeflug habe ich nicht lange gefackelt und der FOXL war meiner. | ![]() |
| Zwölf lange und erlebnisreiche Jahre
leistete FOXL mir treue Dienste. Mit ihm durchquerte ich mehrmals
ganz Deutschland - offen, mit 38 PS und 75 km/h Reisegeschwindigkeit. Zelt,
Schlafsack, Werkzeug und einige Ersatzteile für den Rotax 462 im Gepäck. Doch der Zahn der Zeit nagte auch an ihm und ich schaute mich nach einem neuen UL-Flugzeug um. |
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| Ich fand es in der RANS-S12. Durch die Halbverkleidung ist sie komfortabler als der FOXL, aber trotzdem gibt's noch "Freiluft-Feeling". Der Rotax 582 beschleunigt die S12 auf über 100 km/h, die Flugeigenschaften sind traumhaft. Innerhalb zwei Jahren habe ich meine "MUBI" aus einem Bausatz aufgebaut. Zwei Jahre, die mir in jeder Minute Spaß und Freude bereitet haben. Im Oktober 1999 habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, als Krönung den Jungfernflug selbst durchzuführen. |
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